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Wie optimieren Sie Ihre Seite für den Zugriff mobiler Endgeräte?

Mann hält Smartphone in der Hand

Die Revolution des Internets in Hinblick auf die Mobilnutzung hat mit dem Launch des iPhones einen wichtigen Schritt gemacht. Heute ist eine mobiloptimierte Seite nicht länger ein Luxus, sondern ein absolutes Muss für den Verkauf im Netz. Das iPhone hat damals nicht nur den Grundstein für die Gestaltung von Mobiltelefonen gelegt, sondern sogar die Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Damit wurde die Smartphone Revolution eingeleitet, die bis heute verantwortlich dafür ist, wie Webseiten aufgebaut und genutzt werden. Responsivität ist der Schlüssel und Webelemente dürfen nicht länger nur per Browser zugänglich sein.

Wie Sie Ihre eigene Seite Mobiloptimieren können und was zu dieser Entwicklung alles dazugehört, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Mobiles Design

Mobiloptimierung ist bereits seit mehr als 10 Jahren ein Thema, dass die digitale Welt bewegt. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 3 Milliarden Smartphone Nutzer, was die Anzahl von Computerbesitzern (unter 2 Milliarden) bei weitem übersteigt. Der Mobile Traffic nimmt Jahr für Jahr zu und hat den Desktop Traffic längst eingeholt. Diese Entwicklung ist auch nicht verwunderlich. Ein Smartphone besticht durch Vielseitigkeit und Funktionalität im Alltag. Es ist damit von größerem Nutzen für seinen Verwender, als ein sperriger Computer. Durch den massiven Anstieg an Smartphone Nutzern in den vergangenen Jahren, musste auch die zugehörige Technologie maßgeblich verändert werden. Wer seine Webseite nicht an diese Entwicklung anpasst, der begeht einen großen Fehler. Eine Seite, die mobil nicht erreichbar ist, verpasst wertvolle Chancen. Google wird die Seite abstrafen und ihr nie ein gutes Ranking geben. Gleichzeitig schreckt eine Webseite, die nicht mobiloptimiert sind, aktiv Kunden ab.

Was ist mobiles Webdesign überhaupt?

Responsives Webdesign bedeutet, dass eine Webseite unabhängig von der Größe des verwendeten Bildschirms oder der Art des Endgeräts den Screen ausfüllt und die benötigten Informationen klar und ansprechend anzeigt. Designer müssen sich also an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen und neue Methoden entwickeln, um die Webseite optimal darzustellen.

Nochmal von vorn beginnen? – Das können Sie von Mobile First lernen

Wenn Webseitenbetreiber einen Blick in die Analytics werfen, kommt häufig das böse Erwachen. Statt der erwarteten unzähligen Desktopnutzer, hat die Zahl der Mobilnutzer deutlich Überhand. Im schlimmsten Fall muss dann die gesamte Webseite überarbeitet werden. Gerade wenn viele interaktive Features speziell für den Desktop entwickelt wurden, lassen sich diese häufig nicht eins zu eins für ein mobiles Design übersetzen. Alle Unternehmen, auch wenn diese vor allem lokal verkaufen, sollten in eine mobiloptimierte Seite investieren. Ansonsten kann es passieren, dass Sie aufgrund einer erhöhten Absprungrate einen Großteil Ihrer Kunden verlieren.

Arbeiten Sie kundenzentriert

Desktop bleibt nach wie vor relevant. Gerade unter älteren Usern wird die Bedienung einer Webseite über den herkömmlichen Computer häufig bevorzugt. Es ist also ratsam, weiterhin zweigleisig zu fahren und Ihre Seite für beide Kundentypen zu optimieren. Wann immer Sie einen Relaunch oder ein generelles Redesign Ihrer Webseite vorhaben, sollten Sie deshalb mit einem Blick auf Ihre Kunden starten. Indem Sie das Verhalten Ihrer Kunden analysieren, können Sie auf Basis dessen eine angemessene Strategie entwickeln. Zugänglichkeit sollte dabei aber stets im Fokus liegen. Nicht nur die Wahl des Endgeräts ist dafür entscheidend. Sorgen Sie für einen gut lesbaren Text und etablieren Sie ein Design, bei dem auch der Kontrast oder die Schriftgröße auf dem Bildschirm problemlos angepasst werden kann.

Fragen Sie Kunden nach Feedback

Von einer guten Beziehung zu Ihren Kunden profitiert Ihr Geschäft in vielen Situationen. Wenn es um das Thema Mobiloptimierung geht sollten Sie deshalb ebenfalls auf Ihre Kunden hören. Richten Sie dafür zum Beispiel ein E-Mail-Postfach ein und bitten Sie Ihre Kunden, Reviews der Seite zu verfassen. So finden Sie heraus, was gut ist und welche Features derzeit noch als störend wahrgenommen werden. Das kann eine tolle Grundlage für weitere Optimierung sein.

Fangen Sie klein an

Gerade wenn es um mobiles Design geht, ist weniger in der Regel mehr. Betrachten Sie es so: Der Bildschirm auf Mobilgeräten fällt eher klein aus. Wenn dann durch grafische Elemente und aufwändige Designfeatures alles ausgefüllt wird, wirkt das häufig eher abschreckend. Außerdem wirken Sie sich damit durchaus negativ auf die Ladezeiten aus. Die beste Strategie für ein Mobildesign ist es daher nach wie vor, Ihre Seite aufzuräumen und zu entschlacken. Die notwendigen Informationen sollten in konzentrierter Form angeboten und vor allem übersichtlich gehalten werden.

Arbeiten Sie an Ihrer Ästhetik

Auch was Themen wie Ästhetik und Design betrifft, werden Kunden immer anspruchsvoller. Megakonzerne wie Google oder Apple geben ein smartes und cleanes Design vor. Aber nicht immer sollte dem direkt nachgeeifert werden. Sie müssen ein Mobildesign finden, das Ihr Unternehmen und Ihre Corporate Identity bestmöglich wiederspiegelt, während Sie sich gleichzeitig an die gängigen Standards für Mobildesign halten sollten.

Arbeiten Sie an Ihrer UX

Bevor sich der Trend in Richtung einer mobilen Nutzung entwickelt hat, wurden Webseiten so gestaltet, dass Sie auf einem Desktop funktioniert haben. Erst im Nachgang wurde dann eine Mobilversion gestaltet. Das bringt allerdings einige Probleme mit sich. Die mobile und die Desktop-Darstellung können so über ein grundlegend unterschiedliches Design verfügen. Halten Sie es daher einfach und gestalten Sie ein einfaches, responsives Design, das für alle Endgeräte funktioniert.

5 Möglichkeiten, um Ihre Webseite für Mobilgeräte zu optimieren

Inzwischen haben Sie die Dringlichkeit einer ausreichenden Mobiloptimierung sicherlich verinnerlicht. Wir möchten uns deshalb im Folgenden der praktischen Seite widmen. Wir erklären Ihnen, welchen Aspekten Sie sich im Detail widmen sollten, wenn Ihre Webseite mobiloptimiert sein soll. Dabei werden wir sowohl die einfachen Maßnahmen besprechen, als auch komplexere Ideen besprechen. Es ist empfehlenswert, wenn Sie sich für die folgenden Schritte Zeit nehmen, dabei aber nichts überspringen. Jeder dieser Tipps kann die Ladezeiten Ihrer Seite und die mobile Nutzung drastisch verbessern. Erfahren Sie nun, wie das im Detail funktioniert!

1: Testen Sie die Mobilfreundlichkeit Ihrer Seite

Noch bevor Sie irgendwelche anderen Maßnahmen beginnen, sollte der erste Schritt darin bestehen, den IST-Stand Ihrer Seite zu erfassen. Wie sieht es bei Ihnen derzeit aus, was das Thema Mobiloptimierung betrifft? Hier ist es besonders hilfreich, wenn Sie mit Ihrer Einschätzung realistisch sind. Schauen Sie sich an, was Sie bereits gut machen und wo sich Verbesserungspotential verbirgt. Sie werden schnell bestimmte Bereiche entdecken, an denen Sie arbeiten können und die Erkenntnisse aus Ihrer Analyse können für weitere Verbesserungen genutzt werden.

Wenn Sie es mit der Analyse eilig haben, können Sie sofort ein mobiles Endgerät zur Hand nehmen und selbst mit dem Test beginnen. Es ist hier langfristig sinnvoll, auf Smartphones und Tablets zu testen und dabei auch unterschiedliche Betriebssysteme auszuprobieren. Für den Anfang reicht jedoch das eigene Smartphone völlig aus. Sehen Sie sich nun die eigene Seite an. Wie sieht diese in der mobilen Ansicht aus und wie gut funktioniert die Bedienung? Natürlich können Sie sich nun durch jede Unterseite klicken. Es reicht jedoch oft schon aus, wenn Sie die wichtigsten Funktionen wie die Navigation und den Bestellvorgang unter die Lupe gehen und die wichtigsten Unterseiten anschauen. Ein wichtiges Augenmerk sollte bei all dem auf der Ladezeit liegen. Wenn Ihnen die Ladezeit bereits lang vorkommt, werden User wahrscheinlich schnell davon frustriert sein. Auch das ausgeklügelte Design, das auf dem Desktop hervorragend zur Geltung kommt, kann in der Mobilansicht untergehen und auf dem kleineren Bildschirm unangemessen wirken. Schauen Sie sich auch den eigenen Content an. Ist die Schriftgröße vom Smartphone noch sichtbar, selbst wenn Sie sich das Telefon nicht direkt vor die Augen halten? Sind die Bilder erkennbar und werden sie vollständig angezeigt?

Google Mobile-Friendly Test

Ist dieser erste Test abgeschlossen und Sie haben sich Notizen zu einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten gemacht, können Sie zusätzlich frei zugängliche Testverfahren nutzen, um noch einen genaueren Einblick zu erhalten. Google stellt zu diesem Zweck ein Tool namens: Mobile-Friendly Test zur Verfügung. Öffnen Sie dafür den Link und tragen Sie die vollständige URL Ihrer Webseite ein. Nachdem Sie auf „Run Test“ geklickt haben, wird der Test innerhalb weniger Sekunden durchgeführt und Sie erhalten ein eindeutiges Ergebnis.

Wenn Ihre Seite bereits mobilfreundlich ist, werden Sie in einem grünen Schriftzug darüber informiert. Sie erhalten außerdem einen digitalen Smartphone Bildschirm angezeigt, der Ihnen darstellt, wie Ihre Seite auf einem mobilen Endgerät aussieht. Ist Ihre Webseite jedoch noch nicht optimiert, steht das Ergebnis in roter Signalfarbe dar und Google gibt Ihnen gleich passend dazu einige Empfehlungen, woran Sie arbeiten müssen.

Selbst wenn Ihre Seite ein positives Resultat hat, können trotzdem noch einige Probleme vorhanden sein, an denen Sie arbeiten sollten. Das kann zum Beispiel die Ladezeiten betreffen oder einzelne noch nicht hinlänglich optimierte Unterseiten. Die auf diese Weise entdeckten Fehler sollten Sie Ihrer eigenen Liste hinzufügen, um auf diese Weise einen vollständigen Maßnahmenplan für die anstehende Mobiloptimierung zu erstellen.

2: Nutzen Sie ein responsives Theme

Wenn Sie eine WordPress-Seite oder einen JTL-Shop nutzen, sollten Sie bei der Auswahl des Themes sehr sorgfältig vorgehen. Gerade, wenn Sie im Webdesign nicht versiert sind, sollten Sie nur Themes auswählen, die von vornherein schon optimiert sind und die Performance Ihrer Seite nicht negativ beeinflussen. Das Theme sollte außerdem sicher sein und Ihnen all die benötigten Einstellungen zur Verfügung stellen, die Sie für die Individualisierung des Designs benötigen. Am Ende kommt es unabhängig von Mobil oder Desktop eben auch auf das Design an und Sie sollten einen ansprechenden Style finden können.

Ob ein Theme responsiv ist oder nicht wird bei der Auswahl leider oft vernachlässigt und kann dann im Nachgang zu einem schweren Problem werden. Ist die Seite nicht responsiv, wird Ihre Seite auf einigen Geräten nicht korrekt angezeigt. Die Bildschirmgröße wird nicht angepasst und dadurch werden essentielle Funktionen stark eingeschränkt. Zum Glück ist die mobile Entwicklung in den letzten Jahren soweit fortgeschritten, dass inzwischen nahezu alle Themes bereits responsiv entwickelt werden. Vor der Installation sollten Sie das dennoch einmal prüfen und explizit auf die jeweilige Theme Beschreibung achten. Zum Teil haben Sie bei der Auswahl von Themes auch die Möglichkeit, gezielt nach responsiven Designs zu filtern, wodurch Sie sich an dieser Stelle eine Menge Recherchearbeit sparen können.

Prüfen Sie Ihr Theme auf Herz und Nieren

Haben Sie sich für ein Theme entschieden, sollten Sie dieses gründlich testen. Nur weil es responsiv ist, sieht das Design noch lange nicht auf jedem Endgerät gleich gut aus. Schauen Sie sich deshalb das Theme mit dem Smartphone und Tablet an, um festzustellen, ob Ihnen die Gestaltung auch hier zusagt. Ansonsten können vielleicht schon kleinere Individualisierungen dabei helfen, dass Ihnen die Gestaltung der Seite besser gefällt. Bei WordPress haben Sie sogar die Möglichkeit, sich direkt im Browser die Mobilansicht ausspielen zu lassen. Nutzen Sie diese Option, um ein besseres Verständnis der Mobilversion Ihres Themes zu erlangen. Sie können so genau sehen, wie responsiv ein Theme wirklich ist und ob es sich für Sie lohnt, hier Zeit für weitere Anpassungen zu investieren. Auch wenn es Sie auf diese Weise vielleicht etwas mehr Zeit kostet, ein passendes Theme für Ihre Seite auszuwählen, wird sich diese Sorgfalt später jedoch bezahlt machen.

3: Entscheiden Sie sich für einen verlässlichen Hosting-Anbieter

Auf dieses Thema kommen wir immer wieder zu sprechen: Viele Probleme mit Ihrer Webseite lassen sich vermeiden, wenn Sie von vornherein auf einen kompetenten Hosting-Anbieter setzen. Die Entscheidung für das passende Hosting ist eine der wichtigsten, die Sie bei der Erstellung einer Webseite zu treffen haben. So vieles hängt am Ende davon ab, welchen Hosting-Plan Sie ausgewählt haben. Eine übereilte Entscheidung resultiert sehr oft in einer langsamen Webseite. Es fehlt Ihnen an Ressourcen, die Sie hier zur Optimierung brauchen würden und Sie können mit der Seite niemals einen gewissen Level überschreiten.

Ihr Webhosting Provider entscheidet über die Performance Ihrer Seite und beeinflusst aus diesem Grund auch die Mobiloptimierung. Für die mobile Nutzung ist die Ladezeit einer Webseite nochmal um ein vielfaches entscheidender als beim Zugriff über den Browser. Ein gutes Hosting Paket hilft Ihrer Seite dabei schnell und fehlerfreu zu laufen, sodass auch Ihre Mobilkunden mit dem Ergebnis zufrieden sein werden. Entscheiden Sie sich für einen Plan, der Ihnen eine hohe Performance bei gleichzeitig minimaler Downtime zusichert. Wer eine günstige und skalierbare Lösung sucht, für den könnte Cloudhosting auf einem virtuellen Server der beste Plan sein.

Cloud Hosting vs. Root Server Hosting

Wenn Sie nach dem passenden Hosting für Ihre Seite suchen, muss oft die Entscheidung zwischen Root Server und Cloud Server gefällt werden. Ein Cloud Server ist ein virtueller Server. Die Serverumgebung wird dabei simuliert, sodass mehrere Händler oder Nutzer sich einen reellen Server teilen können. Das resultiert in niedrigeren Preisen, da Sie nur die Leistung bezahlen, die Sie am Ende auch benötigen. Teurer sind im Gegensatz dazu ganze Root Server. Dabei steht Ihnen jedoch die gesamte Serverleistung der Hardware zur Verfügung. Hier muss nichts geteilt werden und die gesamte Performance ist ausschließlich für Ihre Seite reserviert. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf Ihre Wunschvorstellung, sondern behalten Sie auch das Budget im Blick. Gerade für kleinere und mittelgroße Betriebe ist selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt immer noch ein Wechsel auf einen Root Server möglich, wenn der Bedarf Ihrer Seite wächst. Ein Root Server überzeugt außerdem durch Top-Ladezeit und erhöhte Sicherheit. All das ist für die Mobiloptimierung sehr wichtig. Gern beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten, mit Hosting Einfluss auf die mobile Nutzung zu nehmen.

4: Verbessern Sie die Ladezeiten

Die Ladezeiten sollten eine der ersten Anlaufstellen bei der Optimierung Ihrer Seite sein. Gerade beim Mobilzugriff ist die Geschwindigkeit Ihrer Seite entscheidend für den Erfolg. Mobile Nutzer möchten von Überall auf Ihre Seite zugreifen. Die Nutzung unterwegs ist häufig jedoch von Zeitdruck geprägt. Der Besuch der Seite soll schnell gehen und nicht lang aufhalten. Wenn sich Ihre Kunden jedoch grad zwischen Tür und Angel befinden und erst gefühlte Ewigkeiten auf den Aufbau der Seite warten müssen, ist der Frust groß und der Besuch der Seite wird häufig abgebrochen. Alles, was über fünf Sekunden geht, ist als Ladezeit heute eigentlich nicht länger tragbar. Reduzieren Sie die Ladezeiten daher auf ein Minimum, um keine Kunden zu verlieren. So senken Sie die Absprungrate und verbessern die Nutzererfahrung auf Ihrer Seite. Das stärkt nicht zuletzt auch Ihre Reputation im Netz.

Google hat kürzlich öffentlich bekanntgegeben, dass die Performance einer Webseite, also deren Ladezeit, nun auch ein direktes Rankingsignal darstellen. Damit beeinflusst die Geschwindigkeit Ihrer Seite auch die Auffindbarkeit. Eine sehr langsame Seite wird bei Google kaum auf den oberen Plätzen zu finden sein, wodurch die Besucherzahl langfristig Einbußen erzielen wird. Die Performance sollte deshalb von Ihnen als absolute Priorität angesehen werden, denn sie kann Ihnen zum nachhaltigen Erfolg verhelfen.

Testen Sie Ihre Ladezeiten

Das erste, was Sie hinsichtlich Ihrer Ladezeiten überprüfen sollten, ist die tatsächliche Geschwindigkeit Ihrer Seite. Auch hier kann Google wieder eine große Hilfe sein, denn mit dem Mobile Speed Test wird ein praktisches Tool zur Verfügung gestellt. Für ein realistisches Ergebnis müssen Sie nichts weiter tun, als Ihre URL in das Eingabefeld in der Mitte einzutragen und dann den Button zu betätigen. Das Tool wird im Anschluss einen Performance Test auf Ihrer Seite durchführen und feststellen, wie schnell diese für Mobilgeräte lädt. Im Anschluss erhalten Sie detaillierte Informationen, können schauen, wie Ihre Seite im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet und erfahren, welchen Wert Sie anstreben sollten. Grundsätzlich gilt es, die Ladezeiten zu reduzieren. Jedoch stehen dafür vielfältige Methoden zur Verfügung, die die Performance am Ende beeinflussen.

Optimieren Sie die Ladezeit mit diesen Maßnahmen

Wir möchten Ihnen gern die gängigsten Methoden an die Hand geben, mit denen Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite verbessern können.

Cache implementieren – Wenn Sie einen Cache nutzen, werden dabei einige wichtige Informationen Ihrer Seite an anderer Stelle gespeichert. Das kann zum Beispiel das Endgerät des Users sein. Auf diese Weise muss bei einem erneuten Webseitenbesuch nicht wieder die gesamte Seite geladen werden. Es wird in der Praxis viel Zeit gespart und die Seite ist zugänglicher für Nutzer. Es gibt viele Cache Optionen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Sprechen Sie dafür zum Beispiel mit Ihrem Hosting-Provider.

Bilder komprimieren – Gerade große Bilddateien sind häufig für lange Ladezeiten verantwortlich. Indem Sie diese in der Größe und Auflösung reduzieren können Sie damit die Ladezeiten verbessern. TinyPNG ist hier zum Beispiel ein gängiges Tool, mit dem Sie die Dateigröße Ihrer Bilder senken können, ohne damit die Bildqualität negativ zu beeinflussen.

Code reduzieren – Auch der Code einer Webseite kann die Performance verschlechtern. Ein Blick auf CSS, HTML und JavaScript lohnt sich daher immer. Vielfach kann der Webseitencode mit ein paar Handgriffen deutlich effizienter gemacht werden und die Ladezeit wird verkürzt. Aufgepasst: Fehlen Ihnen hier die technischen Grundkenntnisse, sollten Sie jedoch lieber die Finger vom Webseitencode lassen, um keine irreparablen Schäden zu verursachen.

Updates – Damit Ihre Seite schnell ist, sollten Sie alle Teilaspekte stets auf dem neusten Stand halten. Wenn Sie Ihre Seite mit veralteten Softwarelösungen betreiben, entsteht dadurch nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko, Sie büßen auch Ladezeit ein. Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick auf Plugins, Themes, Content Management Systeme und Co. und installieren Sie Update, wenn diese verfügbar sind.

Auf den ersten Blick kann Mobiloptimierung nach einer Menge Arbeit aussehen. Wir können Ihnen jedoch versprechen, dass sich der Aufwand lohnt. Viele Tools sind kostenlos verfügbar und lassen sich schnell umsetzen. Das Resultat lässt dann auch nicht lange auf sich warten und Sie werden direkt von einer Performance-Verbesserung profitieren. Das spiegelt sich dann auch in Ihren Ranking-Ergebnissen wider.

5: Gestalten Sie Pop-Ups neu

Pop-Ups ernten im modernen Webdesign immer wieder eine Menge Kritik. Fakt ist jedoch, dass es sich dabei um wichtige Werkzeuge handelt, die Ihnen dabei helfen können, die Aufmerksamkeit eines Users auf sich zu ziehen. Ob nun zur Conversionoptimierung oder zu einem anderen SEO-Zweck: Pop-Ups finden sich in der einen oder anderen Form auf beinahe jeder Webseite. Problematisch ist es nur immer dann, wenn das Pop-Up nicht responsiv ist und auf dem Mobilgerät für Fehler sorgt. Selbst kleine und mittelgroße Popups sind auf dem Smartphone Bildschirm häufig so sperrig, dass Sie den gesamten Screen verdecken. Dadurch schränken Sie die Nutzerfreundlichkeit stark ein und können den User am Einkauf hindern. Stellen Sie deshalb sicher, dass es für Ihre Popups nicht nur eine Desktop-Version, sondern zusätzlich eine Mobilversion gibt.

Google selbst hat einige Vorgaben bezüglich Popups bekanntgegeben, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten, wenn Sie ein gutes Ranking erzielen wollen.

  • Pop-ups sollten so wenig invasiv sein wie möglich. Gerade auf Mobilgeräten bedeutet das, dass das Popup am Ende nicht den gesamten Bildschirm bedecken darf, sondern höchstens einen Teil davon.
  • Pop-ups müssen sich leicht schließen lassen. Es sollte auch auf mobilen Endgeräten klar sein, wie das Popup geschlossen werden kann, indem ein ausreichend großer und nicht versteckter Button dafür angezeigt wird.
  • Notwendige Popups bilden eine Ausnahme. Die Guidelines von Google betreffen nicht die essentiellen Popups wie eine Altersabfrage, den Login Dialog oder zum Beispiel neuartige Cookie-Abfragen.

Solange Sie diese Punkte berücksichtigen, werden Sie das Risiko einer Abstrafung durch Google weiter senken.

Zusammenfassung

Wir leben inzwischen in einer Welt, in der ein Großteil aller Internetzugriffe über mobile Endgeräte erfolgt. Darauf sollten Sie entsprechend reagieren. Berücksichtigen Sie mobile Nutzer bei der Gestaltung Ihrer Seite und optimieren Sie bestehende Webseiten so, dass diese auf allen Endgeräten uneingeschränkt funktionieren. Auf diese Weise können Sie auch Ihr Ranking in den Suchmaschinen positiv beeinflussen und Abstrafungen von Google entgehen.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Mobiloptimierung? Gern erläutern wir Ihnen, wie Sie mit einem guten Hosting die ideale Basis für Ihre Webseite legen oder vereinbaren mit Ihnen einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Nutzen Sie dafür gern unsere Kontaktmöglichkeiten.

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