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SEO für Ihre Domain – So beeinflusst die Domainwahl das Ranking

Mann bedient einen Computer

Wie viele Gedanken haben Sie sich bereits um die eigene Domain gemacht? Während viele Webmaster das Thema SEO sehr ernst nehmen, schauen sich nur die wenigsten den Zusammenhang zu Domains an. Dabei kann gerade hierüber ein großer Vorteil erarbeitet werden. Bei Ihrer Webseite oder Ihrem Onlineshop kommt es nicht nur darauf an, wie dieser aufgebaut ist und wie kundenfreundlich die Seite gestaltet wurde. Ein wichtiger Punkt ist es, wie die Seite gefunden wird. Hier kommen Domains ins Spiel. Die Domain ist Ihre persönliche Adresse im Web. Sie wird in Suchmaschinen ausgespielt oder von Usern direkt in die Suchleiste des Browsers eingegeben. In diesem Beitrag wollen wir uns den Basics widmen, wenn es um Domains und Suchmaschinenoptimierung geht. Wir erklären Ihnen, was genau eine Domain ist, wie Sie sich eine Domain zulegen können und worauf Sie achten sollten, um Ihr Ranking nachhaltig zu verbessern. Eine gute Domain hilft beim Aufbau Ihrer individuellen Marke und ist wichtig für Ihren nachhaltigen Erfolg im Netz.

Möchten Sie erfahren, wie Sie Ihre Domains optimieren können? Alles dazu erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das sollten Sie über Domains wissen

Jede Domain setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Welche Rolle diese im Einzelnen erfüllen erfahren Sie jetzt.

Top-Level-Domain

http://www.musterdomain.com – Die Toplevel-Domain wird häufig auch als Domain-Endung oder Domain-Suffix bezeichnet. Es ist das Ende der Domain, wofür etliche Varianten möglich sind. Gängig sind hier Endungen wie .com, .org, .net oder .de. Aber auch ausgefallenere Varianten wie .book, .cool oder .shop sind möglich. Wichtig ist es hier, sich für eine TLD zu entscheiden, die professionell aussieht. Gerade Endungen wie .tv oder .to stehen häufig mit unsicheren Webseiten in Verbindung. Informieren Sie sich aus diesem Grund vorher.

Domain Name

http://www.musterdomain.com – Der zweite Level Ihrer Domain ist der Domainname. Dabei handelt es sich um den spezifischen und einzigartigen Namen Ihrer Domain. Über diesen Begriff werden Sie in den Suchmaschinen gefunden, weshalb Sie hier mit großer Sorgfalt auswählen sollten.

Root Domain

http://www.musterdomain.com– Die Rootdomain ist die Kombination Ihrer Top Level Domain und des Domainnamens. Zusammen bilden diese bereits eine voll funktionsfähige Domain. Wie schon der Domainname ist auch die Rootdomain einzigartig für Ihre individuelle Webseite.

Subdomain

http://www.musterdomain.com – Ausgehend von der Rootdomain können weitere Seiten gebildet werden, die sich sozusagen eine Wurzel teilen. Es handelt sich bei dem Präfix um sogenannte Subdomains, die in der Domainhierarchie als drittes angesiedelt sind. Von der Root Domain wird die Subdomain durch einen Punkt getrennt. Sie sind höchstwahrscheinlich schon häufiger unwissentlich auf Subdomains gestoßen. Viele stellen zum Beispiel blog. oder shop. der eigenen Seite vraus.

Protokoll

http://www.musterdomain.com – Der simpelste Teil Ihrer Domain ist das Protokoll, denn hiermit wird die Funktionalität der Seite unterstützt. Das Protokoll erlaubt die Verbindung und die Datenübertragung zwischen zwei Locations in einem Network. Hier wird auch widergespiegelt, ob es sich um eine sichere Seite handelt, oder nicht.

Auch abseits von Fachbegriffen und technischen Bezeichnungen bleibt Ihre URL das Aushängeschild Ihrer Webseite. Es ist der erste Eindruck Ihrer Webseite für User und eine einzigartige Eigenschaft Ihrer Seite. Damit beeinflussen Domains nicht zuletzt auch Ihre Marke. Beweisen Sie deshalb beim Setup Ihrer Seite bereits Geschäftssinn und setzen Sie Hebel in Bewegung, um hier alles richtig zu machen. Domains sollten sorgsam und vorsichtig ausgewählt werden, damit Sie auch lange Freude daran haben. Welcher Zusammenhang zwischen Domains und Suchmaschinen bestehen, erklären wir im Folgenden.

So hängen Domains und SEO zusammen

Nachdem Sie nun verstanden haben, worum genau es sich bei Domains handelt, sind Sie wahrscheinlich am Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung interessiert. Tatsächlich handelt es sich um einen wichtigen Grundstein von nachhaltigem SEO. Welche Rankingfaktoren dafür verantwortlich sind, wo eine Seite in den Suchergebnissen vertreten ist, wird von Google und anderen Suchmaschinen immer wieder angepasst.

Egal, worin Ihr Ziel als Unternehmen besteht, ob Sie Verkäufe steigern, Abonnenten gewinnen oder Stammkunden generieren möchten, all das baut auf dem ersten Klick eines Users auf. Und ob Sie diesen Klick erhalten oder nicht, wird von der Suchmaschine und nicht zuletzt auch von der Domain beeinflusst. Eine SEO-freundliche Domain hat viele Vorteile und kann Ihrer Seite einen echten Boost verpassen. Als Folge davon profitieren Sie von verbesserten Rankings, einer besseren CTR und mehr Autorität als Marke. Beginnen Sie also damit, Ihre Domain für die Suchmaschine zu optimieren.

Die besten SEO-Tipps für Ihre Domain

Haben Sie jetzt das Vorhaben gefasst, Ihre Domain zu optimieren, um damit ein paar SEO-Punkte zu erzielen? Der Anfang fällt dabei oft schwer. Damit Sie sich nicht überfordert fühlen, haben wir die besten Tipps für eine SEO-optimierte Domain im Folgenden für Sie zusammengefasst.

1: Nicht zu viele Domains und Subdomains

Subdomains werden häufig in übermäßiger Häufigkeit genutzt. Es wirkt reizvoll, die eigene Seite mit Hilfe von Subdomains in verschiedene Teilbereiche zu gliedern. Es gibt jedoch keinerlei Nachweis dafür, dass damit ein Rankingvorteil erzielt wird. Wahrscheinlicher ist es stattdessen, dass das Ranking eher einen Boost erhält, wenn der gesamte Content auf einer URL vereint wird. Eine Ausnahme bilden hier länderspezifische Seiten, deren Inhalte eine andere Sprache haben. (z.B. en.musterdomain.com)

2: Lesbarkeit

Da die Domain sehr entscheidend für den späteren Erfolg Ihres Onlineshops ist, sollten Sie die Details hier nicht dem Zufall überlassen. Nicht nur für die Suchmaschinen, sollte die finale URL gut lesbar sein, sondern auch für Ihre Kunden. Die Domain sollte für das menschliche Auge verständlich und lesbar sein. Das betrifft Eigenschaften wie die Barrierefreiheit und positive User Experience. Je leichter Ihre Seite im Netz auffindbar ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie damit am Ende auch viel Traffic einfahren. Wie gut eine Domain lesbar ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Standort, der Branche oder der Sprache. Passen Sie daher den Inhalt an Ihre Zielgruppe an. Außerdem sollten Sie sich an die folgenden Hinweise halten:

  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Zahlen in der URL
  • Schaffen Sie Wiedererkennungswert
  • Halten Sie sich kurz
  • Seien Sie vorsichtig mit Rechtschreibfehlern
  • Wählen Sie eine intuitive und einfache URL
  • Vermeiden Sie komplizierte Buchstaben und Satzzeichen

Das sind nur einige Faktoren, die am Ende Auswirkungen auf die Lesbarkeit haben. Sie sollten verhindern, dass Ihre Kunden bei der Eingabe Ihrer URL über die eigenen Finger stolpern und am Ende frustriert zur Konkurrenz abwandern. Stattdessen sollten Sie eine kurze und knappe Domain wählen, die im Gedächtnis bleibt. Ein einzigartiger Name wird sich positiv auf Ihr Ranking auswirken und ist die ideale Basis für weitere Maßnahmen.

3: Keywords

Wann immer über das umfangreiche Thema SEO diskutiert wird, fällt früher oder später der Begriff Keyword. Hierum scheint sich bei der Suchmaschinenoptimierung alles zu drehen. Natürlich sind Keywords dabei elementar für die Optimierung. Wenn es aber um die Domain geht, müssen Sie dabei noch einiges beachten. Die Zeiten, in denen Sie die Suchmaschine mit einer Keyworddomain an der Nase herumführen konnten, sind leider längst vorbei. Gerade für Anfänger ist die Versuchung trotzdem oft groß, in der Domain einfach ein paar wichtige Keywords aneinander zu reihen. Was in der Vergangenheit noch funktioniert hat, hat heute kaum noch einen Einfluss auf Google und Co. Stattdessen sind Keyworddomains inzwischen eher negativ konnotiert und stehen oft sinnbildlich für qualitativ minderwertige Seiten. Legen Sie den Fokus daher lieber auf Branding und Markenbildung, um sich eine eigene Marke aufzubauen. Amazon, eBay und Zalando machen das zum Beispiel vor und vertrauen hier nicht auf Keywords. Die Keywords sollten dann wie gewohnt beim Content Ihrer Seite zum Einsatz kommen. Auf diese Weise verbinden Sie die Keywords mit Ihrer Marke und zeigen Ihren Kunden ebenso wie den Suchmaschinen, worum es bei Ihnen geht und was diese auf Ihrer Seite zu erwarten haben.

4: Kanonische URLs

Einer der gravierendsten Fehler im Netz ist der Contentklau. Wer sich Fremdinhalte zu eigen macht, handelt damit nicht nur unmoralisch, sondern wird von Google und Co. gnadenlos abgestraft. Das Stichwort ist hier Duplicate Content. Wenn auf mehreren Seiten identische Inhalte existieren, wird der Google Algorithmus schnell misstrauisch. Aber selbst, wenn nicht aktiv von anderen Seiten kopiert wird, tauchen Duplikate leichter auf, als gedacht. Häufig existieren auf der eigenen Webseite mehrere URLs für die gleiche Unterseite. Indem Sie hier mit kanonischen URLs und Weiterleitungen arbeiten, können Sie der Suchmaschine leicht klar machen, welche Seite gerankt werden soll und welche wiederum vom Ranking ausgeschlossen werden können.

5: URLs auf Seiten abstimmen

Sollen Ihre URLs für die Suchmaschine optimiert werden, dürfen Sie auch die Besucher nicht außer Acht lassen. Google wertet zur Einschätzung der Qualität einer Seite auch das Nutzerverhalten aus. Wer also userfreundliche Webseiten erstellt, profitiert davon gleich doppelt. Sie sollten deshalb auch mit der URL-Struktur die Nutzererwartungen erfüllen. Das wird vor allem bei der Benennung wichtig. Was erwarten User, wenn Sie Ihre Seite besuchen? Je besser die URL zum Title der Seite passt, desto mehr profitieren Sie davon. Natürlich müssen Sie es nicht übertreiben und gerade Übereinstimmungen Wort zu Wort sind hier kein Muss. Es sollten sich jedoch einige der Keywords aus der H1-Überschrift auch in der URL wiederspiegeln, um dem Nutzer ein deutliches Bild davon zu machen, welche Inhalte sich auf dieser Seite finden. Für die Suchmaschine wird es dann relevant, wenn Ihre Seite als Suchergebnis ausgespielt wird. User können hier bereits sehen, ob die URL zum Seitentitle passt und entscheiden unterbewusst schon auf Basis dessen, ob hier geklickt wird oder nicht.

6: Stoppwörter vermeiden

Wir haben bereits erklärt, dass Sie den Webseitentitle nicht eins zu eins in der URL nutzen sollten. Das betrifft vor allem sogenannte Stoppwörter. Bei einem Stoppwort handelt es sich um Wörter, die für den Inhalt nicht relevant sind. Sie haben grammatikalische, nicht aber inhaltliche Bedeutung. Bekannt sind hier zum Beispiel Artikel, aber auch Worte wie für, oder, aber, weil, von, und, etc. Indem Sie diese Begriffe aus der URL streichen, reduzieren Sie damit nicht nur die generelle Länge, sondern steigern ganz automatisch auch die Lesbarkeit. Stoppwörter tragen in einer URL nichts bei. Natürlich kann hier von Fall zu Fall entschieden werden und in einigen Ausnahmen sind Stoppwörter durchaus sinnvoll. Vielfach können Sie sich diese hier jedoch sparen und so die Aufmerksamkeit des Besuchers besser halten.

7: Redirects einschränken

Für den Erfolg im Onlinehandel ist es entscheidend, dass Sie Ihre Besucher schnellstmöglich auf die jeweilige Zielseite bringen. Wird ein bestimmter Link in der Navigation geklickt, ist dieser Weg jedoch nicht immer optimal gestaltet. Während der User direkt von A nach B gelangen sollte, gibt es häufig etliche Sprünge und Redirects bis schließlich die Zielseite erreicht wird. Grundsätzlich gilt: Je mehr Redirects, desto mehr Hürden stellen sich Ihnen in den Weg. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Ladezeiten. Aber auch die User Experience nimmt großen Schaden, wenn die Weiterleitungen sich nur so aneinanderreihen. Das betrifft User ebenso wie Suchmaschinen. Und die mobile Suche ist davon besonders betroffen. Sie können auch die Signale für die Suchmaschine sehr unordentlich gestalten und als Folge dessen wertvolle Rankingpunkte einbüßen. 

Fazit: Keine Domainpanik schieben!

Es gehört einiges dazu, Suchmaschinenoptimierung für Domains zu betreiben. Das Ergebnis kann sich jedoch lohnen. In diesem Beitrag haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte erklärt, die Sie bei Ihren Domains beachten sollten. Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema? Kontaktieren Sie uns gern und wir helfen Ihnen weiter.

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