Die Revolution des Internets in Hinblick auf die Mobilnutzung hat mit dem Launch des iPhones einen wichtigen Schritt gemacht. Heute ist eine mobiloptimierte Seite nicht länger ein Luxus, sondern ein absolutes Muss für den Verkauf im Netz. Das iPhone hat damals nicht nur den Grundstein für die Gestaltung von Mobiltelefonen gelegt, sondern sogar die Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Damit wurde die Smartphone-Revolution eingeleitet, die bis heute dafür verantwortlich ist, wie Webseiten aufgebaut und genutzt werden. Responsivität ist der Schlüssel, und Webelemente dürfen nicht länger nur per Browser zugänglich sein.
Wie Sie Ihre eigene Seite mobiloptimieren können und was zu dieser Entwicklung alles dazugehört, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.
Mobiles Design
Mobiloptimierung bewegt die digitale Welt bereits seit mehr als zehn Jahren. Weltweit gibt es inzwischen mehr als drei Milliarden Smartphone-Nutzer, was die Anzahl der Computerbesitzer (unter zwei Milliarden) bei Weitem übersteigt. Der mobile Traffic nimmt Jahr für Jahr zu und hat den Desktop-Traffic längst eingeholt. Diese Entwicklung ist auch nicht verwunderlich: Ein Smartphone besticht durch Vielseitigkeit und Funktionalität im Alltag. Es ist damit für seinen Verwender von größerem Nutzen als ein sperriger Computer. Durch den massiven Anstieg an Smartphone-Nutzern in den vergangenen Jahren musste auch die zugehörige Technologie maßgeblich verändert werden. Wer seine Webseite nicht an diese Entwicklung anpasst, begeht einen großen Fehler. Eine Seite, die mobil nicht erreichbar ist, verpasst wertvolle Chancen: Google straft die Seite ab und gibt ihr nie ein gutes Ranking. Gleichzeitig schreckt eine Webseite, die nicht mobiloptimiert ist, aktiv Kunden ab.
Was ist mobiles Webdesign überhaupt?
Responsives Webdesign bedeutet, dass eine Webseite unabhängig von der Größe des verwendeten Bildschirms oder der Art des Endgeräts den Screen ausfüllt und die benötigten Informationen klar und ansprechend anzeigt. Designer müssen sich also an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen und neue Methoden entwickeln, um die Webseite optimal darzustellen.
Noch einmal von vorn beginnen? Das können Sie von „Mobile First“ lernen
Wenn Webseitenbetreiber einen Blick in ihre Analytics werfen, kommt häufig das böse Erwachen. Statt der erwarteten unzähligen Desktop-Nutzer haben die Mobilnutzer deutlich die Überhand. Im schlimmsten Fall muss dann die gesamte Webseite überarbeitet werden. Gerade wenn viele interaktive Features speziell für den Desktop entwickelt wurden, lassen sich diese häufig nicht eins zu eins in ein mobiles Design übersetzen. Alle Unternehmen — auch wenn sie vor allem lokal verkaufen — sollten in eine mobiloptimierte Seite investieren. Ansonsten kann es passieren, dass Sie aufgrund einer erhöhten Absprungrate einen Großteil Ihrer Kunden verlieren.
Arbeiten Sie kundenzentriert
Der Desktop bleibt nach wie vor relevant. Gerade unter älteren Usern wird die Bedienung einer Webseite über den herkömmlichen Computer häufig bevorzugt. Es ist also ratsam, weiterhin zweigleisig zu fahren und Ihre Seite für beide Kundentypen zu optimieren. Wann immer Sie einen Relaunch oder ein generelles Redesign Ihrer Webseite vorhaben, sollten Sie deshalb mit einem Blick auf Ihre Kunden starten. Indem Sie das Verhalten Ihrer Kunden analysieren, können Sie auf dieser Basis eine angemessene Strategie entwickeln. Zugänglichkeit sollte dabei stets im Fokus liegen. Nicht nur die Wahl des Endgeräts ist dafür entscheidend: Sorgen Sie für einen gut lesbaren Text und etablieren Sie ein Design, bei dem auch Kontrast und Schriftgröße auf dem Bildschirm problemlos angepasst werden können.
Fragen Sie Kunden nach Feedback
Von einer guten Beziehung zu Ihren Kunden profitiert Ihr Geschäft in vielen Situationen. Wenn es um das Thema Mobiloptimierung geht, sollten Sie deshalb ebenfalls auf Ihre Kunden hören. Richten Sie dafür zum Beispiel ein E-Mail-Postfach ein und bitten Sie Ihre Kunden, Reviews der Seite zu verfassen. So finden Sie heraus, was gut ist und welche Features derzeit noch als störend wahrgenommen werden. Das kann eine gute Grundlage für weitere Optimierungen sein.
Fangen Sie klein an
Gerade wenn es um mobiles Design geht, ist weniger in der Regel mehr. Betrachten Sie es so: Der Bildschirm auf Mobilgeräten fällt eher klein aus. Wenn dann durch grafische Elemente und aufwändige Designfeatures alles ausgefüllt wird, wirkt das häufig eher abschreckend. Außerdem wirkt sich das durchaus negativ auf die Ladezeiten aus. Die beste Strategie für ein Mobildesign ist es daher nach wie vor, Ihre Seite aufzuräumen und zu entschlacken. Die notwendigen Informationen sollten in konzentrierter Form angeboten und vor allem übersichtlich gehalten werden.
Arbeiten Sie an Ihrer Ästhetik
Auch was Themen wie Ästhetik und Design betrifft, werden Kunden immer anspruchsvoller. Megakonzerne wie Google oder Apple geben ein smartes und cleanes Design vor. Aber nicht immer sollte dem direkt nachgeeifert werden. Sie müssen ein Mobildesign finden, das Ihr Unternehmen und Ihre Corporate Identity bestmöglich widerspiegelt, während Sie sich gleichzeitig an die gängigen Standards für Mobildesign halten.
Arbeiten Sie an Ihrer UX
Bevor sich der Trend in Richtung einer mobilen Nutzung entwickelt hat, wurden Webseiten so gestaltet, dass sie auf einem Desktop funktionierten. Erst im Nachgang wurde dann eine Mobilversion gestaltet. Das bringt allerdings einige Probleme mit sich: Die mobile und die Desktop-Darstellung können so über ein grundlegend unterschiedliches Design verfügen. Halten Sie es daher einfach und gestalten Sie ein klares, responsives Design, das für alle Endgeräte funktioniert.
5 Möglichkeiten, um Ihre Webseite für Mobilgeräte zu optimieren
Inzwischen haben Sie die Dringlichkeit einer ausreichenden Mobiloptimierung sicherlich verinnerlicht. Wir möchten uns deshalb im Folgenden der praktischen Seite widmen und erklären Ihnen, welchen Aspekten Sie sich im Detail widmen sollten, wenn Ihre Webseite mobiloptimiert sein soll. Dabei besprechen wir sowohl die einfachen Maßnahmen als auch komplexere Ideen. Es ist empfehlenswert, sich für die folgenden Schritte Zeit zu nehmen, dabei aber nichts zu überspringen. Jeder dieser Tipps kann die Ladezeiten Ihrer Seite und die mobile Nutzung deutlich verbessern. Erfahren Sie nun, wie das im Detail funktioniert.
1. Testen Sie die Mobilfreundlichkeit Ihrer Seite
Noch bevor Sie irgendwelche anderen Maßnahmen beginnen, sollte der erste Schritt darin bestehen, den Ist-Stand Ihrer Seite zu erfassen. Wie sieht es bei Ihnen derzeit aus, was das Thema Mobiloptimierung betrifft? Hier ist es besonders hilfreich, mit Ihrer Einschätzung realistisch zu sein. Schauen Sie sich an, was Sie bereits gut machen und wo sich Verbesserungspotenzial verbirgt. Sie werden schnell bestimmte Bereiche entdecken, an denen Sie arbeiten können — und die Erkenntnisse aus Ihrer Analyse lassen sich für weitere Verbesserungen nutzen.
Wenn Sie es mit der Analyse eilig haben, können Sie sofort ein mobiles Endgerät zur Hand nehmen und selbst mit dem Test beginnen. Langfristig ist es sinnvoll, auf Smartphones und Tablets zu testen und dabei auch unterschiedliche Betriebssysteme auszuprobieren. Für den Anfang reicht jedoch das eigene Smartphone völlig aus. Sehen Sie sich nun die eigene Seite an: Wie sieht sie in der mobilen Ansicht aus und wie gut funktioniert die Bedienung? Natürlich können Sie sich durch jede Unterseite klicken. Oft reicht es jedoch schon, wenn Sie die wichtigsten Funktionen wie Navigation und Bestellvorgang sowie die wichtigsten Unterseiten unter die Lupe nehmen. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf der Ladezeit liegen. Wenn Ihnen die Ladezeit bereits lang vorkommt, werden User wahrscheinlich schnell davon frustriert sein. Auch ein ausgeklügeltes Design, das auf dem Desktop hervorragend zur Geltung kommt, kann in der Mobilansicht untergehen und auf dem kleineren Bildschirm unangemessen wirken. Schauen Sie sich auch Ihren Content an: Ist die Schriftgröße auf dem Smartphone noch sichtbar, selbst wenn Sie sich das Telefon nicht direkt vor die Augen halten? Sind die Bilder erkennbar und werden sie vollständig angezeigt?
Ist dieser erste Test abgeschlossen und haben Sie sich Notizen zu einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten gemacht, können Sie zusätzlich frei zugängliche Testverfahren nutzen, um einen genaueren Einblick zu erhalten. Google stellt zu diesem Zweck Tools bereit, mit denen Sie die Mobilfreundlichkeit Ihrer Seite prüfen: Sie tragen die vollständige URL Ihrer Webseite ein und erhalten innerhalb weniger Sekunden ein Ergebnis. Ist Ihre Seite bereits mobilfreundlich, werden Sie entsprechend darüber informiert und sehen eine Vorschau, wie Ihre Seite auf einem mobilen Endgerät aussieht. Ist Ihre Webseite noch nicht optimiert, weist Google Sie darauf hin und gibt passende Empfehlungen, woran Sie arbeiten sollten.
Selbst wenn Ihre Seite ein positives Resultat erzielt, können trotzdem noch einige Probleme vorhanden sein, an denen Sie arbeiten sollten — etwa bei den Ladezeiten oder bei einzelnen, noch nicht hinlänglich optimierten Unterseiten. Die auf diese Weise entdeckten Fehler sollten Sie Ihrer eigenen Liste hinzufügen, um so einen vollständigen Maßnahmenplan für die anstehende Mobiloptimierung zu erstellen.
2. Nutzen Sie ein responsives Theme
Wenn Sie eine WordPress-Seite oder einen JTL-Shop nutzen, sollten Sie bei der Auswahl des Themes sehr sorgfältig vorgehen. Gerade wenn Sie im Webdesign nicht versiert sind, sollten Sie nur Themes auswählen, die von vornherein optimiert sind und die Performance Ihrer Seite nicht negativ beeinflussen. Das Theme sollte außerdem sicher sein und Ihnen alle benötigten Einstellungen zur Verfügung stellen, die Sie für die Individualisierung des Designs brauchen. Am Ende kommt es — unabhängig von Mobil oder Desktop — eben auch auf das Design an, und Sie sollten einen ansprechenden Stil finden können. Speziell für JTL-Shops betreiben wir das passende JTL-Shop-Hosting, auf dem ein gut gewähltes, responsives Theme die nötige Performance-Basis findet.
Ob ein Theme responsiv ist oder nicht, wird bei der Auswahl leider oft vernachlässigt und kann dann im Nachgang zu einem schweren Problem werden. Ist die Seite nicht responsiv, wird sie auf einigen Geräten nicht korrekt angezeigt: Die Bildschirmgröße wird nicht angepasst, und dadurch werden essenzielle Funktionen stark eingeschränkt. Zum Glück ist die mobile Entwicklung in den letzten Jahren so weit fortgeschritten, dass inzwischen nahezu alle Themes bereits responsiv entwickelt werden. Vor der Installation sollten Sie das dennoch einmal prüfen und explizit auf die jeweilige Theme-Beschreibung achten. Zum Teil haben Sie bei der Auswahl von Themes auch die Möglichkeit, gezielt nach responsiven Designs zu filtern, wodurch Sie sich an dieser Stelle eine Menge Recherchearbeit sparen.
Haben Sie sich für ein Theme entschieden, sollten Sie es gründlich testen. Nur weil es responsiv ist, sieht das Design noch lange nicht auf jedem Endgerät gleich gut aus. Schauen Sie sich das Theme deshalb mit Smartphone und Tablet an, um festzustellen, ob Ihnen die Gestaltung auch hier zusagt. Ansonsten können vielleicht schon kleinere Individualisierungen dabei helfen, dass Ihnen die Gestaltung der Seite besser gefällt. Bei WordPress haben Sie sogar die Möglichkeit, sich direkt im Browser die Mobilansicht ausspielen zu lassen. Nutzen Sie diese Option, um ein besseres Verständnis der Mobilversion Ihres Themes zu erlangen. So sehen Sie genau, wie responsiv ein Theme wirklich ist und ob es sich lohnt, hier Zeit für weitere Anpassungen zu investieren. Auch wenn es Sie etwas mehr Zeit kostet, ein passendes Theme auszuwählen, macht sich diese Sorgfalt später bezahlt.
3. Entscheiden Sie sich für einen verlässlichen Hosting-Anbieter
Auf dieses Thema kommen wir immer wieder zu sprechen: Viele Probleme mit Ihrer Webseite lassen sich vermeiden, wenn Sie von vornherein auf einen kompetenten Hosting-Anbieter setzen. Die Entscheidung für das passende Hosting ist eine der wichtigsten, die Sie bei der Erstellung einer Webseite zu treffen haben. So vieles hängt am Ende davon ab, welchen Hosting-Plan Sie ausgewählt haben. Eine übereilte Entscheidung resultiert sehr oft in einer langsamen Webseite. Es fehlt Ihnen dann an Ressourcen, die Sie zur Optimierung bräuchten, und Sie können mit der Seite niemals ein gewisses Niveau überschreiten. Mit unserem Managed Webhosting auf eigener Hardware in deutschen Rechenzentren, betreut von einem eigenen Team, schaffen Sie dafür von Anfang an eine solide Grundlage.
Ihr Webhosting-Provider entscheidet über die Performance Ihrer Seite und beeinflusst aus diesem Grund auch die Mobiloptimierung. Für die mobile Nutzung ist die Ladezeit einer Webseite noch einmal um ein Vielfaches entscheidender als beim Zugriff über den Desktop-Browser. Ein gutes Hosting-Paket hilft Ihrer Seite, schnell und fehlerfrei zu laufen, sodass auch Ihre Mobilkunden mit dem Ergebnis zufrieden sind. Entscheiden Sie sich für einen Plan, der Ihnen eine hohe Performance bei gleichzeitig minimaler Downtime zusichert. Wer eine günstige und skalierbare Lösung sucht, für den könnte Cloud-Hosting auf einem virtuellen Server der beste Plan sein.
Wenn Sie nach dem passenden Hosting für Ihre Seite suchen, muss oft die Entscheidung zwischen einem dedizierten Server und einem Cloud-Server gefällt werden. Ein Cloud-Server ist ein virtueller Server: Die Serverumgebung wird simuliert, sodass mehrere Händler oder Nutzer sich einen realen Server teilen können. Das resultiert in niedrigeren Preisen, da Sie nur die Leistung bezahlen, die Sie am Ende auch benötigen. Teurer ist im Gegensatz dazu ein ganzer dedizierter Windows-Server. Dabei steht Ihnen jedoch die gesamte Serverleistung der Hardware zur Verfügung — hier muss nichts geteilt werden, und die gesamte Performance ist ausschließlich für Ihre Seite reserviert. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf Ihre Wunschvorstellung, sondern behalten Sie auch das Budget im Blick. Gerade für kleinere und mittelgroße Betriebe ist zu einem späteren Zeitpunkt immer noch ein Wechsel auf einen dedizierten Server möglich, wenn der Bedarf Ihrer Seite wächst. Ein dedizierter Server überzeugt außerdem durch Top-Ladezeiten und erhöhte Sicherheit. All das ist für die Mobiloptimierung sehr wichtig. Gern beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten, mit dem passenden Hosting Einfluss auf die mobile Nutzung zu nehmen.
4. Verbessern Sie die Ladezeiten
Die Ladezeiten sollten eine der ersten Anlaufstellen bei der Optimierung Ihrer Seite sein. Gerade beim Mobilzugriff ist die Geschwindigkeit Ihrer Seite entscheidend für den Erfolg. Mobile Nutzer möchten von überall auf Ihre Seite zugreifen, die Nutzung unterwegs ist jedoch häufig von Zeitdruck geprägt. Der Besuch der Seite soll schnell gehen und nicht lange aufhalten. Wenn sich Ihre Kunden gerade zwischen Tür und Angel befinden und erst gefühlte Ewigkeiten auf den Aufbau der Seite warten müssen, ist der Frust groß und der Besuch wird häufig abgebrochen. Alles, was über fünf Sekunden geht, ist als Ladezeit heute eigentlich nicht länger tragbar. Reduzieren Sie die Ladezeiten daher auf ein Minimum, um keine Kunden zu verlieren. So senken Sie die Absprungrate und verbessern die Nutzererfahrung auf Ihrer Seite — das stärkt nicht zuletzt auch Ihre Reputation im Netz.
Google hat bekannt gegeben, dass die Performance einer Webseite, also deren Ladezeit, auch ein direktes Ranking-Signal darstellt. Damit beeinflusst die Geschwindigkeit Ihrer Seite auch die Auffindbarkeit. Eine sehr langsame Seite wird bei Google kaum auf den oberen Plätzen zu finden sein, wodurch die Besucherzahl langfristig Einbußen erzielt. Die Performance sollte deshalb für Sie absolute Priorität haben, denn sie kann Ihnen zu nachhaltigem Erfolg verhelfen.
Das Erste, was Sie hinsichtlich Ihrer Ladezeiten überprüfen sollten, ist die tatsächliche Geschwindigkeit Ihrer Seite. Auch hier können die Tools von Google eine große Hilfe sein: Sie tragen Ihre URL ein und erhalten im Anschluss detaillierte Informationen darüber, wie schnell Ihre Seite für Mobilgeräte lädt, wie Sie im Vergleich abschneiden und welchen Wert Sie anstreben sollten. Grundsätzlich gilt es, die Ladezeiten zu reduzieren — dafür stehen vielfältige Methoden zur Verfügung.
Wir möchten Ihnen die gängigsten Methoden an die Hand geben, mit denen Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite verbessern können:
- Cache implementieren – Wenn Sie einen Cache nutzen, werden wichtige Informationen Ihrer Seite an anderer Stelle gespeichert, zum Beispiel auf dem Endgerät des Users. Auf diese Weise muss bei einem erneuten Besuch nicht wieder die gesamte Seite geladen werden. Das spart in der Praxis viel Zeit und macht die Seite zugänglicher. Es gibt viele Cache-Optionen — sprechen Sie dafür zum Beispiel mit Ihrem Hosting-Provider.
- Bilder komprimieren – Gerade große Bilddateien sind häufig für lange Ladezeiten verantwortlich. Indem Sie Größe und Auflösung reduzieren, verbessern Sie die Ladezeiten. Tools wie TinyPNG senken die Dateigröße Ihrer Bilder, ohne die Bildqualität spürbar zu beeinträchtigen.
- Code reduzieren – Auch der Code einer Webseite kann die Performance verschlechtern. Ein Blick auf CSS, HTML und JavaScript lohnt sich daher immer; vielfach lässt sich der Code mit wenigen Handgriffen deutlich effizienter gestalten und die Ladezeit verkürzen. Aufgepasst: Fehlen Ihnen die technischen Grundkenntnisse, sollten Sie lieber die Finger vom Webseiten-Code lassen, um keine irreparablen Schäden zu verursachen.
- Updates – Damit Ihre Seite schnell ist, sollten Sie alle Teilaspekte stets auf dem neuesten Stand halten. Wenn Sie Ihre Seite mit veralteten Softwarelösungen betreiben, entsteht dadurch nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko — Sie büßen auch Ladezeit ein. Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick auf Plugins, Themes, Content-Management-Systeme und Co. und installieren Sie Updates, sobald sie verfügbar sind.
Auf den ersten Blick kann Mobiloptimierung nach einer Menge Arbeit aussehen. Wir können Ihnen jedoch versprechen, dass sich der Aufwand lohnt. Viele Tools sind kostenlos verfügbar und lassen sich schnell umsetzen. Das Resultat lässt dann auch nicht lange auf sich warten, und Sie profitieren direkt von einer Performance-Verbesserung. Das spiegelt sich anschließend auch in Ihren Ranking-Ergebnissen wider.
5. Gestalten Sie Pop-ups neu
Pop-ups ernten im modernen Webdesign immer wieder eine Menge Kritik. Fakt ist jedoch, dass es sich dabei um wichtige Werkzeuge handelt, die Ihnen helfen können, die Aufmerksamkeit eines Users auf sich zu ziehen. Ob zur Conversion-Optimierung oder zu einem anderen SEO-Zweck: Pop-ups finden sich in der einen oder anderen Form auf beinahe jeder Webseite. Problematisch ist es nur dann, wenn das Pop-up nicht responsiv ist und auf dem Mobilgerät für Fehler sorgt. Selbst kleine und mittelgroße Pop-ups sind auf dem Smartphone-Bildschirm häufig so sperrig, dass sie den gesamten Screen verdecken. Dadurch schränken Sie die Nutzerfreundlichkeit stark ein und können den User am Einkauf hindern. Stellen Sie deshalb sicher, dass es für Ihre Pop-ups nicht nur eine Desktop-Version, sondern zusätzlich eine Mobilversion gibt.
Google selbst hat einige Vorgaben bezüglich Pop-ups bekannt gegeben, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten, wenn Sie ein gutes Ranking erzielen wollen:
- Pop-ups sollten so wenig invasiv wie möglich sein. Gerade auf Mobilgeräten bedeutet das: Das Pop-up darf nicht den gesamten Bildschirm bedecken, sondern höchstens einen Teil davon.
- Pop-ups müssen sich leicht schließen lassen. Es sollte auch auf mobilen Endgeräten klar sein, wie das Pop-up geschlossen wird — über einen ausreichend großen und nicht versteckten Button.
- Notwendige Pop-ups bilden eine Ausnahme. Die Guidelines von Google betreffen nicht die essenziellen Pop-ups wie eine Altersabfrage, den Login-Dialog oder zum Beispiel Cookie-Abfragen.
Solange Sie diese Punkte berücksichtigen, senken Sie das Risiko einer Abstrafung durch Google weiter.
Zusammenfassung
Wir leben inzwischen in einer Welt, in der ein Großteil aller Internetzugriffe über mobile Endgeräte erfolgt. Darauf sollten Sie entsprechend reagieren: Berücksichtigen Sie mobile Nutzer bei der Gestaltung Ihrer Seite und optimieren Sie bestehende Webseiten so, dass sie auf allen Endgeräten uneingeschränkt funktionieren. Auf diese Weise beeinflussen Sie auch Ihr Ranking in den Suchmaschinen positiv und entgehen Abstrafungen von Google.
Haben Sie noch Fragen zum Thema Mobiloptimierung? Gern erläutern wir Ihnen, wie Sie mit einem guten Hosting die ideale Basis für Ihre Webseite legen, oder vereinbaren mit Ihnen einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Rufen Sie uns an unter 04131 2278280 oder schreiben Sie an info@wnm.de — wir sind seit 2004 für über 7.000 Kunden da.
