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Wissen · Onlineshop

In 7 Schritten selbstständig mit eigenem Onlineshop

Praxiswissen von wnm-systems · Hosting & eCommerce seit 2004

Die eigene Karriere ist für die meisten Menschen ein wichtiges Thema. Während sich viele in einem Angestellten-Verhältnis wohlfühlen und dort ihrem Traum nachgehen, wünschen sich andere mehr Freiheiten. Besonders beliebt ist die Idee, endlich der eigene Chef zu sein — gerade wenn man jahrelang für eine Firma gearbeitet hat. Sie entscheiden selbst, wann, wo und wie Sie arbeiten, und gehen dabei Ihrer eigenen Passion nach. Am schwierigsten ist, wie so oft, der Anfang.

Der Traum von der Selbstständigkeit lässt sich heute einfacher verwirklichen als je zuvor. Das digitale Zeitalter bietet vielfältige Wege zum Erfolg, und CMS- sowie E-Commerce-Plattformen wie WordPress oder der JTL-Shop erleichtern auch Einsteigern den Start. Mit einem eigenen Onlineshop machen Sie Ihre Produktideen einer Vielzahl von Kunden zugänglich. Dieser Beitrag ist als Schritt-für-Schritt-Anleitung gedacht: Wir führen Sie durch die einzelnen Schritte, die zwischen Ihnen und einem erfolgreichen Launch Ihres Onlineshops liegen. Mit unseren Tipps und unserer langjährigen Erfahrung im eCommerce-Umfeld schaffen Sie schnell den Sprung in die Selbstständigkeit.

7 Schritte, um einen Onlineshop zu starten und Ihr eigener Chef zu werden

Wenn Sie über die Selbstständigkeit im Onlinehandel nachdenken, haben Sie meist schon eine mehr oder weniger klare Vorstellung. Am Anfang eines jeden Onlineshops stehen die Produkte: Was wollen Sie Ihren Kunden anbieten und anschließend in Ihrem Shop verkaufen? Bei der Auswahl der Produkte können wir Ihnen nicht abnehmen — hier gibt es jedoch immer verschiedene Optionen. Sie können eine eigene Produktidee umsetzen oder als Wiederverkäufer mit unterschiedlichen Herstellern zusammenarbeiten. Auch eine Kombination beider Wege ist denkbar. Haben Sie sich erst einmal auf ein oder mehrere Produkte festgelegt, können Sie damit beginnen, Ihren Traum vom Onlineshop in die Tat umzusetzen.

Schritt 1: Webhosting und Domainwahl

Der Weg zum eigenen Onlineshop unterscheidet sich im ersten Schritt kaum vom Weg zur eigenen Webseite: Sie benötigen einen Hosting-Anbieter und eine eigene Domain. Bei Ihrem Hosting-Provider werden die Daten Ihrer Webseite gespeichert, während Ihr Domainname dafür sorgt, dass Ihr Shop von den passenden Kunden gefunden wird.

An dieser Stelle unterstützen wir Sie gern. Ob Sie mit einem kleinen Onlineshop beginnen oder Ihr Geschäft direkt groß aufziehen möchten — bei uns gibt es skalierbares JTL-Shop-Hosting zum fairen Preis. Wir kennen die Ansprüche von Onlinehändlern und finden für Sie ein Hosting-Modell, mit dem Sie rundum zufrieden sind. Unsere Pakete sind dabei nicht in Stein gemeißelt: Stellen Sie fest, dass Ihr Shop dem gewählten Modell entwachsen ist, führen wir gern ein Upgrade durch und erhöhen Speicherplatz und Performance, damit Ihre Seite auch bei mehr Traffic optimal läuft. Setzen Sie auf ein alternatives Shopsystem, ist auch Shopware-Hosting eine Option.

Die Entscheidung für einen passenden Domainnamen kann Ihnen ebenfalls niemand abnehmen. Bei uns finden Sie jedoch den praktischen Domaincheck, mit dem Sie prüfen können, ob Ihre Wunschdomain mit der passenden Top-Level-Domain („.de“, „.com“ usw.) noch verfügbar ist. Gern übernehmen wir für Sie die Registrierung der jeweiligen Adresse. In der Regel ist bei unseren Hosting-Paketen bereits eine Domain inklusive — Sie müssen Hosting und Domain also nicht getrennt voneinander erwerben.

Schritt 2: E-Commerce-Plattform

Für einen funktionalen Onlineshop benötigen Sie ein Content-Management-System und eine E-Commerce-Plattform. Beides in einem erhalten Sie mit dem JTL-Shop. Dieser erlaubt Ihnen nicht nur den Verkauf eigener Waren — Sie können über die Software auch Unterseiten oder Blogartikel ganz nach Wahl veröffentlichen. Viele entscheiden sich darüber hinaus für WordPress als CMS. WordPress hat den Vorteil, dass es sich schnell installieren lässt und Anfängern in der Praxis zunächst viele umsetzbare Optionen bietet. Für sich allein eignet sich WordPress jedoch nicht als Shopsoftware und muss um ein Shopsystem wie den JTL-Shop oder WooCommerce ergänzt werden.

Haben Sie das erledigt, können Sie mit der Konfiguration und der Gestaltung Ihres Onlineshops beginnen. Meist kommen die Systeme mit vorinstallierten Layouts. Sie sollten sich dennoch dringend ein eigenes Design zulegen, um sich deutlich von der Masse an Onlineshops abzuheben. Anpassungen können Sie jederzeit vornehmen — es ist also auch möglich, später weitere Änderungen durchzuführen.

Schritt 3: USPs festlegen

Auf dem Markt gibt es unzählige Onlineshops, und für praktisch jedes Produkt steht schon die Konkurrenz bereit, um den Kunden mit dem eigenen Angebot zu überzeugen. Um sich hier durchzusetzen, müssen die Argumente stimmen. Werden Sie sich also über Ihre eigenen Werte als Marke bewusst und identifizieren Sie die Punkte, die Ihren Shop einzigartig machen. Das sind Ihre sogenannten Unique Selling Propositions — die Vorteile, mit denen Sie am Ende den Konsumenten überzeugen. Dabei geht es viel um das Thema Branding. Das beginnt schon auf der Über-uns-Seite und der Startseite Ihrer Website: Benennen Sie hier Ihre Mission und Ihre Werte und erklären Sie Ihren Kunden, was Ihnen wichtig ist.

Folgende Fragen sollten Sie dabei klären:

  • Welche Probleme lösen Ihre Artikel beim Konsumenten?
  • Was macht Ihr Angebot einzigartig im Vergleich zur Konkurrenz?

Sich über Ihre USPs Gedanken zu machen, hilft Ihnen auch später noch weiter. Setzen Sie an diesen Punkten an, wenn Sie Content für Ihren Blog, den Newsletter oder Ihre Social-Media-Profile produzieren. Jeder Text- oder Bildinhalt sollte nicht nur Ihre Kunden ansprechen, sondern auch Ihr Unternehmen sinnvoll repräsentieren. Arbeiten Sie Ihre Markenidentität und Ihre Werte als Firma deutlich heraus.

Mit Ihren USPs verdeutlichen Sie dem Nutzer Ihre Relevanz. Kunden kaufen bevorzugt auf Websites ein, die einen hohen Übereinstimmungswert mit ihnen haben. Käufer, die großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, wünschen sich das auch von Onlinehändlern. Aber auch andere Werte können überzeugen, etwa guter Service oder eine faire Preisgestaltung. Wichtig ist, dass Sie Ihren Kunden klarmachen, warum sie bei Ihnen kaufen sollten und nicht bei der Konkurrenz.

Schritt 4: Produktseiten erstellen

Nachdem das Konzept für Ihren Onlineshop steht, können Sie aktiv mit dem Aufbau Ihrer Seite fortfahren. Während Sie in einem Ladengeschäft einfach Ihre Produkte aufbauen und auf Kundschaft warten, ist das im Onlinehandel anders: Jedes Produkt wird auf einer eigenen Produktseite präsentiert, und dabei gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen.

Hochwertige Produktbilder

Ihre Kunden können die Ware nicht in die Hand nehmen, bevor sie im Warenkorb landet. Sorgen Sie deshalb mit guten Fotoaufnahmen dafür, dass sie sich dennoch ein gutes Bild vom Produkt machen können. Sind die Aufnahmen in einem Onlineshop von minderwertiger Qualität, kann das Käufer abschrecken und wirkt unprofessionell und wenig vertrauenswürdig.

Lassen Sie deshalb gut ausgeleuchtete Fotos anfertigen, die Ihr Produkt von vorn und vor einem klaren Hintergrund zeigen. Zusätzlich sollten Sie Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln erstellen, darunter Nah- und Detailaufnahmen, die für Interessenten besonders relevant sein können. Sind die Aufnahmen fertig, sollten Sie sie für den Einsatz auf Ihrer Webseite optimieren, bevor Sie sie hochladen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit große Datenmengen, damit Ihre Seite nicht verlangsamt wird.

Überzeugende Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen vervollständigen oft das Bild, das bereits durch das Produktfoto entstanden ist. Schenken Sie diesem Bestandteil der Produktseite daher ausreichend Aufmerksamkeit — hier kann beim Nutzer die Kaufentscheidung fallen. Behalten Sie dabei Ihre Verkaufsargumente im Hinterkopf und schreiben Sie das, was für den Leser interessant ist: Welchen Vorteil hat der Kauf dieses Artikels für Ihre Kunden?

Ein wichtiger Faktor für gute Produktbeschreibungen ist Übersichtlichkeit. Wenn sich Kunden bereits im Kaufprozess befinden, wollen sie vor allem schnell die wichtigsten Informationen erfassen. Beliebt ist daher die Nutzung von Bullet Points oder Stichworten, um Produktdaten anzugeben. Indem Sie wichtige Informationen im Text hervorheben, erleichtern Sie das Überfliegen zusätzlich. Schreiben Sie keine langen Absätze und nutzen Sie verschiedene Formatierungsmöglichkeiten wie Zwischenüberschriften, um Ihrem Text mehr Struktur zu geben.

Stammdaten Ihrer Produkte

Unter den Stammdaten geben Sie die wichtigsten Informationen zu Ihren Produkten an: Zu welchem Preis wird der Artikel verkauft, wie lautet die SKU, und gibt es Variationen für Farbe oder Größe? Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, denn Sie legen damit die Grundlage für Ihr Geschäft. Haben Sie alle Daten eingetragen, können Sie sich mit dem Thema Cross-Selling befassen. Interessiert sich ein Nutzer für einen Artikel in Ihrem Shop, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch ein anderer passender Artikel im Warenkorb landet. Machen Sie über Verlinkungen sinnvolle Vorschläge, um dem Nutzer die passenden Produkte zu verkaufen. Um Ihre Produktseiten weiter zu optimieren, können Sie außerdem Funktionen wie Reviews und Bewertungen einbinden. Das sorgt von Anfang an für Social Proof und lässt Ihre Seite vertrauenswürdiger erscheinen.

Schritt 5: Versandmethoden

Der Versand ist ein weiterer wichtiger Faktor, in dem sich stationäre Ladengeschäfte von Onlineshops unterscheiden. Die Qualität Ihres Versands beeinflusst maßgeblich Ihren Erfolg als Onlinehändler, weshalb Sie sich genau mit diesem Thema auseinandersetzen sollten. Es stehen Ihnen verschiedene Strategien zur Verfügung, die jeweils eigene Vor- und Nachteile haben.

Um Ihren Absatz zu erhöhen, müssen Sie es möglichst vielen Menschen ermöglichen, Ihre Waren zu kaufen. Verkaufen Sie deutschlandweit, in der DACH-Region oder sogar international? In jedem Fall sollte ein durchdachter Plan dahinterstehen: Welches Lager beliefert welche Region, und welche Versandkosten kommen dabei auf Sie zu?

Schritt 6: Zahlungsmethoden

Zahlungsmethoden sind heute selbst zu einem USP geworden. Jeder Internetnutzer hat eigene, bevorzugte Zahlungsmethoden. Ist der Favorit nicht verfügbar, ist das für viele bereits Grund genug, einen Kauf abzubrechen. Es kann also viele Vorteile haben, zusätzliche Zahlungsmethoden in das eigene Repertoire aufzunehmen. Übliche Zahlungsmethoden sind:

  • Rechnungskauf
  • Sofortüberweisung
  • PayPal
  • Kreditkartenzahlung
  • Nachnahme
  • Amazon Pay
  • und viele mehr

Wofür Sie sich entscheiden, bleibt grundsätzlich Ihnen überlassen. Mit einem Blick auf die Konkurrenz sehen Sie jedoch, welche Methoden in Ihrer Branche üblich sind — und wo andere Anbieter noch Lücken haben, sodass Sie sich mit selteneren Zahlungsmethoden eine besondere Position erarbeiten können. Verzichten Sie auf keinen Fall auf die Standardzahlungsmethoden, die am häufigsten genutzt werden, um sich keine Verkäufe entgehen zu lassen.

Schritt 7: Launch und Marketing

Viele Onlinehändler blicken dem Launch der eigenen Seite gleichermaßen gespannt und unruhig entgegen. Wir empfehlen Ihnen, sich gerade zu Beginn nicht zu viel Druck zu machen. Nur weil Ihre Seite jetzt online geht, heißt das nicht, dass Sie keine Änderungen mehr vornehmen können. Jetzt wird es endlich ernst, und Sie können beginnen, die Früchte Ihrer Arbeit zu ernten.

Damit Nutzer auf Ihre Seite finden, ist es wichtig, dass Sie an Ihrer Bekanntheit arbeiten. Zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie tun. Social-Media-Kanäle können Ihnen helfen, Reichweite zu generieren und Nutzer auf Ihre Seite zu locken.

Marketing sollte von Anfang an ein Thema sein, das Sie nicht vernachlässigen — denn mit kreativen Ideen und den richtigen Tools beschreiten Sie auf lange Sicht Ihren Erfolgsweg.

Einen Onlineshop aufbauen

Ihr eigener Chef zu werden, ist kein einfacher Schritt, denn dieser Weg kostet Zeit und Ressourcen. Moderne E-Commerce-Lösungen wie der JTL-Shop und passendes Hosting können Ihnen den Vorgang jedoch erleichtern und Sie beim Aufbau Ihrer Seite unterstützen.

Sind Sie bereit, einen erfolgreichen Onlineshop zu führen? Mit unserem Shop-Hosting fällt Ihnen der Verkauf leicht, und Sie können beginnen, Ihre Träume zu verfolgen.

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gern — kontaktieren Sie uns einfach telefonisch unter 04131 2278280 oder per Mail an info@wnm.de.

Bereit für den eigenen Onlineshop?

Wir bringen Ihren Shop sicher an den Start.

Von Hosting und Domain über das passende Shop-System bis zum Launch: In einer kostenlosen Expertenberatung ordnen wir Ihr Vorhaben ein und sagen ehrlich, was für Sie sinnvoll ist — ohne Verkaufsdruck, von Menschen, die den Onlinehandel seit 2004 leben.

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